ellern_02.jpegellern_01.jpegellern_03.jpeg

Bau­platzverkauf im Bauge­biet Fasacker 2017

Mit Blick auf die demographis­chen Entwick­lung und aus Grün­den des Umweltschutzes (Ver­siegelung der Land­schaft), was mit­tler­weile auch in den Vor­gaben der Rau­mord­nung seinen Nieder­schlag findet, hat der Gemein­derat beschlossen, sich kün­ftig ver­stärkt um die Innenen­twick­lung zu küm­mern. Dabei wollen wir mit den vorhan­de­nen Bau­plätzen im Neubauge­biet sparsam umge­hen und Baumöglichkeiten im Ortskern schaf­fen. Pro Jahr sollen grund­sät­zlich nicht mehr als zwei Grund­stücke aus dem Neubauge­biet verkauft wer­den, eine Lim­i­tierung für innerorts geschaf­fene Bau­plätze ist dage­gen nicht vorgesehen.

Wer nun in 2017 Inter­esse am Erwerb eines Bau­grund­stücks im Bauge­biet Fasacker hat, den bitte ich dies umge­hend bei mir anzumelden.

Aus der Arbeit des Gemein­der­ates — Sitzung vom 20.02.2017

Aus der Arbeit des Gemeinderates

Am Mon­tag, den 20.02.2017 traf sich der Gemein­derat zu seiner zweiten Sitzung im Bürg­er­raum der Soonwaldhalle.

1.

Senioren­bericht 2016

Der Senioren­beauf­tragte der Gemeinde, Friedel Steinke, hatte seinen Senioren­bericht 2016 vorgelegt. Dargestellt und beschrieben waren: die soziale Sit­u­a­tion der Gemeinde, seine Ein­schätzung zu Kon­tak­ten und zur Zusam­me­nar­beit und die Schwerpunkte/​Erfahrungen aus seiner Arbeit. Zusät­zlich waren darin die Arbeitss­chw­er­punkte für das Jahr 2017 benannt.

Die Orts­ge­meinde bedankt sich bei Herrn Steinke für seinen ehre­namtlichen Ein­satz und beauf­tragt ihn mit der weit­eren Umset­zung der von ihm aufge­führten Arbeitsschwerpunkte.

2.

Ver­legung von Ver­sorgungsleitun­gen im Zuge des Leitungsnet­zbaues Nahwärme

a)

Errich­tung eines Breitbandnetzes

Im Rah­men der Nah­wärmeer­dar­beiten bietet Innogy an, für Ellern eine FttB-​Breitbandversorgung aufzubauen. Joachim Busch, der Leiter Region Rhein-​Nahe-​Hunsrück (Innogy), informierte den Rat über Pla­nun­gen, in denen die Gemeinde die Kosten für den Tief­bau, die Mauer­durch­brüche und die Rohrver­legung zu tra­gen hätte. Innogy würde dabei die Kosten für Mate­r­ial, Mon­tage, Doku und die Mauer­durch­führung übernehmen.

Zudem möchte Innogy eine 20 KV-​Freileitung demon­tieren und diese durch eine 20-​KV-​Kabelstrecke ersetzen.

Der Gemein­derat informiert sich bis zur näch­sten Sitzung (März) über die für die Gemeinde entste­hen­den Kosten und wird dann einen Beschluss dazu fassen.

b)

Verbesserung der Straßen­beleuch­tung, Ver­gabe eines Beleuchtungskonzeptes

Unsere Straßen­beleuch­tung, beste­hend aus Seil– Mast– und Peitschen­mastleuchten bedarf einer Mod­ernisierung. Durch das Ver­bot von Quecksilberdampf-​Hochdrucklampen besteht ein drin­gen­der Anlass zur Umrüs­tung zumin­d­est einzel­ner Ele­mente. Dazu kön­nten mit einer Umrüs­tung auf LED-​Technik hohe Einspar­po­ten­tiale gener­iert wer­den und durch die bevorste­hen­den Leitungs­bauar­beiten zur Her­stel­lung des Nah­wärmenet­zes wäre es möglich wirtschaftliche Syn­ergien auszunutzen.

Nach einge­hen­der Beratung beauf­tragt der Gemein­derat das Pla­nungs­büro Stadt-​Land-​plus, mit der Erstel­lung eines Straßenbeleuchtungskonzeptes.

3.

Einzelfortschrei­bung des Flächen­nutzungs­planes der Ver­bands­ge­meinde Rhein­böllen „Heizzen­trale Nah­wärme Ellern“

Inner­halb des Flächen­nutzungs­planes der VG Rhein­böllen sind im Ort­s­plan Ellern östlich an die aus­gewiesene gewerbliche Bau­fläche (Am Wiesen­grund) Planze­ichen einge­tra­gen, die eine Wohn­bauen­twick­lung in gle­icher Rich­tung darstellen. Eine Ausweisung von Wohn­bau­fläche unmit­tel­bar angren­zend an die geplante Ausweisung einer Son­der­bau­fläche Heizkraftwerk würde im Genehmi­gungsver­fahren erhe­bliche Immis­sion­ss­chutz­maß­nah­men erforder­lich machen, auch wenn eine spätere Wohn­bau­fläch­enen­twick­lung nicht real­isiert wird.

Der Gemein­derat beschloss daraufhin, von einer weit­eren Wohn­bau­flächenausweisung in östlicher Rich­tung an die Gewer­be­bau­fläche Am Wiesen­grund Abstand zu nehmen. Die Planze­ichen „geplante Erweiterung der Bau­flächen“ wer­den in der Pla­nurkunde gelöscht.

4.

Bebau­ungs­plan Heizzen­trale Nah­wärme Durch­führung der Offenlage

Herr Brechenser (Pla­nungs­büro Stadt-​Land-​plus), stellte die gutachter­liche Stel­lung­nahme zur geplanten Heizzen­trale vor. Der Orts­ge­mein­derat beschloss daraufhin die Durch­führung der Offen­lage und der Anhörung der Behör­den und Träger öffentlicher Belange sowie der Nach­barge­mein­den gemäß § 3 Abs. 2, § 4 Abs. 2 und § 2 Abs. 2 Bau GB.

5.

Änderung der Haupt­satzung und Wahl einer ehre­namtlichen Gemein­de­beauf­tragten für haushalt­snahe Dienstleistungen

Nach­dem wir seit August 2016 in den Soon­wald­nachrichten ein/​e ehrenamtliche/​r Gemeindebeauftragte/​r für haushalt­snahe Dien­stleis­tun­gen gesucht haben, hat sich Rebekka Elmerich, Kam­p­wies 21, bereit erk­lärt, das Auf­gabenge­biet für die älteren Bürg­erin­nen und Bürger bei uns zu übernehmen. Der Gemein­derat beschloss nun, dafür ein Ehre­namt einzurichten und Rebekka Elmerich diese öffentliche Auf­gabe zu über­tra­gen. Zudem wurde die Aufwand­sentschädi­gung für die ehre­namtlichen Gemein­de­beauf­tragten der Gemeinde auf den Betrag von 9 EUR angehoben.

6.

Grün­schnit­tentsorgung 2017

Die Gemeinde wird die Koop­er­a­tion zur Grün­schnit­tentsorgung (mit Her­mann & Björn Borniger GbR, Born­hof in Ellern) wie in den ver­gan­genen bei­den Jahren fortführen.

7.

Pflege­maß­nah­men an den Streuobstwiesen

Die Orts­ge­meinde hat in den let­zten Jahrzehn­ten mehrere Streuob­st­wiesen angelegt, über­wiegend als Aus­gle­ichs­maß­nahme für Ein­griffe in Natur und Land­schaft. Obst­bäume auf Streuob­st­wiesen müssen bei exten­siver Bewirtschaf­tung spätestens alle drei Jahre geschnit­ten wer­den. Bei uns erfol­gten Pflege­maß­nah­men eher spo­radisch mit unter­schiedlichen Akteuren. Kün­ftig sollte eine kon­tinuier­liche Pflege durch ein entsprechen­des Konzept gewährleis­tet werden.

Da die Bäume aber jetzt schon einige Jahre nicht mehrbeschnit­ten wur­den und bei der Anzahl der Bäume eine Pflege in Eigenini­tia­tive kurzfristig nicht möglich ist, beschloss der Gemein­derat, eine Fach­firma mit einer Grund­sanierung zu beauftragen.

Hierzu liegen der Gemeinde inzwis­chen drei Ange­bote vor:

  1. Firma Thomas Lengert, Facha­grar­wirt für Baumpflege und Baumsanierung
  2. Firma Christo­pher Kiesslich, Baumpflege, Garten– und Landschaftspflege
  3. Firma Hun­srück Baum­schule Johannes Konrad

Der Gemein­derat beauf­tragt die Beige­ord­neten und den Bürg­er­meis­ter mit der Auswahl zur Ver­gabe der Grundsanierung.

8.

Erteilung der Zus­tim­mung zur Durch­führung einer Straßen­bau­maß­nahme an der L239 (Gelän­der ent­fer­nen und Hang anböschen).

Mit einem Beschluss erteilt der Rat dem Träger der Straßen­baulast die Erlaub­nis das Bau­vorhaben an der L239 auszuführen und diese Flächen in Besitz zu nehmen. Die Bauer­laub­nis erstreckt sich nur auf die Flächen, die für das Bau­vorhaben ein­schl. Nebe­nan­la­gen benötigt werden.

9.

Mit­teilun­gen und Anfragen

Die Bürg­er­meis­ter­di­en­st­be­sprechung, Stand der Kassen­lage, und die Umset­zung der Ver­wal­tungsre­form (Fusionsver­hand­lun­gen VG Rhein­böllen, VG St. Goar-​Oberwesel, VG Stromberg) waren die The­men bei Mit­teilun­gen und Anfragen.

Nutzung eines Wirtschaftsweges zur Spazier­fahrt mit dem Hund

Bei dem einen oder anderen Hun­debe­sitzer scheint es inzwis­chen in Mode gekom­men zu sein, den Hund nicht mehr Gassi zu führen, son­dern ihn Gassi zu fahren. Mehrfach wurde ich nun schon darauf ange­sprochen, dass, beson­ders auf dem Wirtschaftsweg Rich­tung Rhein­böllen, ein Her­rchen seinen Hund (beim Aus­lauf) mit dem Auto begleitet. Am Sam­stag, den 18.02.2017, ist es bei einem Aufeinan­dertr­e­f­fen von „Hun­de­fahrer“ und einer Rad­fahrerin sogar zu einer ver­balen Auseinan­der­set­zung gekommen.

Aus meiner Sicht ist die Nutzung der Wirtschaftswege, durch eine entsprechende Beschilderung, ein­deutig geregelt. Dazu gehört sicher nicht das „Gassi fahren“ mit dem Hund!

Sollte sich der Hun­debe­sitzer hier unein­sichtig zeigen, wird sein Fehlver­hal­ten eine Anzeige nach sich ziehen.

Wohn­gruppe Alter Bahn­hof

Das Team der WG sucht Ehre­namtliche, die bereit sind, den Jungs aus dem „Alten Bahn­hof“, WG Ellern, in Mathe Nach­hilfe zu geben. Es geht dabei darum, den Jungs ein oder zweimal pro Woche Unter­richt zu erteilen, bzw. die anste­hen­den Auf­gaben (Mal­nehmen, Teilen, Bruchrech­nung etc.) zu bear­beiten. Sie müssen also kein „Mathe-​Genie“ sein!

Falls Sie inter­essiert sind, kom­men Sie doch ein­fach mal in der WG vorbei.“

Her­zliche Grüße, das Team der WG Ellern

Aus der Arbeit des Gemein­der­ates — Sitzung vom 30.01.2017

Am Mon­tag den 30.01.2017, traf sich der Gemein­derat zu seiner ersten Sitzung für das Jahr 2017 im Bürg­er­raum der Soonwaldhalle.

1.

Als erstes waren die Stel­lung­nah­men aus dem Ver­fahren nach § 3 Abs. 1, § 4 Abs. 1 und § 2 Abs. 2 Bau GB, zum Bebau­ungs­plan der Heizzen­trale Nah­wärme zu würdigen.

Stel­lung­nah­men aus der frühzeit­i­gen Beteili­gung der Behör­den und der son­sti­gen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 (1) BauGB.

  1. Kreisver­wal­tung Rhein-​Hunsrück-​Kreis – Bauen und Umwelt, Schreiben vom 21.12.2016.
  2. Struk­tur– und Genehmi­gungs­di­rek­tion Nord, Region­al­stelle Wasser­wirtschaft, Abfall­wirtschaft, Boden­schutz, Schreiben vom 218.11.2016.
  3. Lan­desamt für Geolo­gie und Berg­bau Rheinland-​Pfalz, Schreiben vom 19.11.2016.
  4. Deutsche Telekom Tech­nik GmbH, Schreiben vom 29.12.2016.

Stel­lung­nah­men aus der frühzeit­i­gen Beteili­gung der Öffentlichkeit gemäß § 3 BauGB.

  1. Bürger 1 und Bürger 2, Ellern, mehrere Schreiben vom 27.12.2016.
  2. Bürger 3, Schreiben vom 28.12.2016.

Stel­lung­nah­men benach­barter Gemein­den gemäß § 2 (2) BauGB.

Dazu sind keine Stel­lung­nah­men eingegangen.

Das Büro für Städte­bau und Umwelt­pla­nung (Stadt-​Land-​plus) hatte, in Zusam­me­nar­beit mit ibs-​Stromberg, die Stel­lung­nah­men in einer Vor­lage zusam­menge­fasst und mit einer Abwä­gung verse­hen. Die dazu erforder­lichen Beschlüsse erfol­gten vom Gemein­derat einstimmig.

2.

Markus Römer, der Leiter des Fach­bere­iches 4 (Finanzen), erläuterte die Haushaltssatzung und die Zahlen, Pro­dukte, Posi­tio­nen zum Haushalt­s­plan 2017. Die Haushaltssatzung und der vor­bere­it­ete Haushalt­s­plan wur­den daraufhin vom Rat ein­stim­mig beschlossen.

3.

Eine geplante Forstmaß­nahme (Fäl­lar­beiten“ am Steck­wald zur Sicherung von Grund­stücken der Wald­sied­lung) stand zur Beratung und Beschlussfas­sung an. Nach einer kon­tro­ver­sen Diskus­sion, erfol­gte dann let­z­tendlich ein Beschluss zur Umset­zung der Maßnahme.

4.

Uwe Schikorr, der Leiter des Forstamtes Sim­mer, trug den Forstwirtschaft­s­plan 2017 vor. Der Plan wurde, wie vor­ge­tra­gen, genehmigt.

5.

Der Orts­ge­mein­derat hatte über die Zus­tim­mung einer geplanten Straßen­bau­maß­nahme an der L239 zu beraten und zu beschließen. Der LBM Bad Kreuz­nach möchte das reparaturbedürftige Gelän­der am Ort­saus­gang (Rich­tung Rhein­böllen) ent­fer­nen und das Gelände in einer Tiefe von ca. 3 Metern „anböschen“. Vor einer Entschei­dung möchte sich der Rat bei einem Ort­ster­min über die genaue Durch­führung der Maß­nahme informieren.

6.

Im Zuge der Erdar­beiten (Leitungs­bau) Nah­wärme, muss der Gemein­derat Entschei­dun­gen zur Ver­legung weit­erer Ver­sorgungsleitun­gen tre­f­fen. Als erster Schritt zur Verbesserung der Bre­it­band­ver­sorgung, wurde die Erstel­lung eines Net­z­planes für die Orts­ge­meinde beschlossen. Zur Verbesserung der Straßen­beleuch­tung wird zeit­nah ein Beratungs­ge­spräch zur Erar­beitung von Lösungsvorschlä­gen geführt. Ziel dabei ist es, eine fundierte Grund­lage für eine Entschei­dungs­find­ung zu bekommen.

7.

Im Jahr 2011 wur­den die Beja­gungs­form und die Jagdstruk­tur in Ellern in zwei selb­ständige Jagdbezirke (Nord und Süd) geän­dert. Der Eigen­jagdbezirk Ellern wird sei­ther nicht mehr langfristig ver­pachtet und eine kom­pe­tente Per­son (Thomas Köhrer) ist mit der Durch­führung der Jagd beauf­tragt. Da der Wald der Gemeinde nach­halti­gen forstwirtschaftlichen und nach­halti­gen jagdlichen Nutzen brin­gen soll, wer­den die fest­gelegten Abschusszahlen durch die Ver­gabe von Jagder­laub­niss­cheinen und der Durch­führung von einer oder mehrerer Gesellschaft­s­jag­den erfüllt. Die Ein­führung der Regie­jagd, mit der verän­derten Jagdstrate­gie und der Reduzierung des Wildbe­standes, hat eine deut­liche Verbesserung der Schä­den an Kul­turen und am Baumbe­stand bewirkt. Die im Wald zöger­lich aufk­om­mende Ver­jün­gung zeigt deut­lich weniger Ver­biss. Die Walden­twick­lungsziele sind in Ellern zurzeit nicht gefährdet.

Dem Gemein­derat lag nun ein Antrag zur Senkung der Kosten zum Erwerb des Jagder­laub­niss­cheines für den Eigen­jagdbezirk vor. Nach kurzer Diskus­sion wurde die Reduzierung der Gebühr beschlossen.

8.

Der Rat hatte über einen Antrag der ori­en­tal­is­chen Tanz­gruppe zur Über­las­sung der Soon­wald­halle (Durch­führung eines Tanzfestes) zu entschieden.

9.

Für die Gestel­lung eines Sicher­heits– und Gesund­heitss­chutzko­or­di­na­tors (Bau­vorhaben Anbau Kinder­garten Ellern), lagen zwei Ange­bote zur Entschei­dung vor:

  1. Vom TÜV Rheinland
  2. Von der DEKRA Auto­mo­bil GmbH

Nach kurzer Beratung entsch­ied sich der Gemein­derat für das gün­stigere Ange­bot des TÜV Rheinland.

Orts­ge­meinde Ellern — Orts­bürg­er­meis­ter Fried­helm Däm­gen — Brühlweg 655497 Ellern/​Hunsrück
Tele­fon: 06764 7406097 — E-​Mail: ortsbuergermeister@​ellern.​de
© 2014 Orts­ge­meinde Ellern — Kon­taktImpres­sum
Das Urhe­ber­recht gilt auch im Inter­net: Ver­linken ist erlaubt, kopieren nicht.