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Neue Hun­detoi­lette am Kohlweg

Immer wieder werde ich von Bürg­ern auf die Ver­schmutzung von öffentlichen Wegen, Straßen und land­wirtschaftlichen Flächen durch Hun­dekot ange­sprochen. Zur Verbesserung der Sit­u­a­tion (als „Feld­ver­such“) haben wir am Kohlweg eine Hun­detoi­lette aufgestellt, die mit einem Tüten­spender und einem Abfall­be­häl­ter aus­ges­tat­tet ist.

Ich möchte die Hun­debe­sitzer bit­ten, von der Nutzung der Hun­detoi­let­ten Gebrauch zu machen und zu bedenken, dass Hun­dekot oft­mals ein Ärg­er­nis für Spaziergänger oder eine Infek­tion­squelle für Men­schen und Tiere ist. Sollte diese Maß­nahme zur Verbesserung des „Hun­de­haufen­prob­lems“ beitra­gen, sind weit­ere Anschaf­fun­gen in der Planung.

Verkehrsregelung in der Sim­merner Straße

Eine Anwohnerin der Sim­merner Straße bemän­gelt, dass sich nie­mand an die dort gültige Rechts-​vor-​links-​Regelung hält. Nach ihrer Aus­sage bewe­gen sich die Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit die Straße runter und beachten den eventuell von rechts ein­mün­den­den, vor­fahrts­berechtigten Verkehr nicht.

Fahrzeugführer die in Orts­bere­ichen unter­wegs sind, in der die Rechts-​vor-​links-​Regeln gel­ten, soll­ten langsam fahren. An jeder Kreuzung müssen sie bereit sein anzuhal­ten und ein von rechts kom­mendes Fahrzeug vorzulassen.

Weit­ere Pfand­sta­tion für Trans­port­wa­gen auf dem Fried­hof

Wir haben für den Fried­hof eine weit­ere Pfand­sta­tion für Trans­port­wa­gen angeschafft. Die Sta­tion wird dem­nächst auf dem oberen Fried­hof­steil aufge­baut. Damit wird es beson­ders älteren Mit­bürg­ern ermöglicht, die Grabfelder mit einem Trans­port­wa­gen zu erreichen.

Wasser­w­erte der Orts­ge­meinde

Ellern

Gesamthärte:

Här­te­bere­ich:
Cal­cium:
Mag­ne­sium:
Eisen:
Man­gan:
Nitrat:
pH-​Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/​L
mg/​L
mg/​L
mg/​L
mg/​L
mg/​L
mg/​L
µS/​cm

2,33

0,42 weich

9,5
4,35

<0,01
<0,005
2,7

8,40

85





50
0,2
0,05
50
6,59,5
2500

Neuregelung der Härtebereiche

Am 1. Feb­ruar 2007 wurde vom Deutschen Bun­destag die Neu­fas­sung des Wasch– und Reini­gungsmit­telge­set­zes (WRMG) beschlossen, das am 5. Mai 2007 in Kraft getreten ist. Darin wur­den u. a. die Här­te­bere­iche an europäis­che Stan­dards angepasst und die Angabe Mil­limol Gesamthärte je Liter wird durch die (aus chemis­cher Sicht unsin­nige) Angabe Mil­limol Cal­ci­um­car­bonat je Liter ersetzt. Wasserver­sorgung­sun­ternehmen wer­den wohl weit­er­hin auch die Gesamthärte veröf­fentlichen, dies ist im Gesetz aber nicht vorgeschrieben. Nach Stel­lung­nah­men des BMU gegenüber der DVGW soll Mil­limol Cal­ci­um­car­bonat je Liter unverän­dert als Mil­limol Gesamthärte je Liter aufge­fasst wer­den. Die neuen Här­te­bere­iche unter­schei­den sich kaum von den bish­eri­gen, nur wer­den die Bere­iche 3 und 4 zum Här­te­bere­ich „hart“ zusam­men­gelegt und die Zif­fern 1,2,3 und 4 wer­den durch die – bere­its gebräuch­lichen – Beschrei­bun­gen „weich“, „mit­tel“ und „hart“ ersetzt. Die neuen Här­te­bere­iche sind wie folgt definiert:

Här­te­bere­ich Mil­limol Cal­ci­um­car­bonat je Liter °dH Här­te­bere­iche
weich weniger als 1,5 weniger als 8,4 °dH I
mit­tel 1,5 bis 2,5 8,4 bis 14 °dH II
hart mehr als 2,5 mehr als 14 °dH III

Innenen­twick­lung — Vorstel­lung

Nur in weni­gen europäis­chen Län­dern ist seit Ende des zweiten Weltkriegs so viel Land­schaft für Sied­lungszwecke in Anspruch genom­men wor­den wie in Deutsch­land. Die Flächen­i­nanspruch­nahme resul­tiert vor allem aus der Umwand­lung von land– und forstwirtschaftlich Flächen zu Sied­lungs– und Verkehrsflächen.Die wirkungsvolle Eindämmung der Ver­siegelung und Zer­schnei­dung der Land­schaft zählt zu den wichti­gen Hand­lungs­feldern der Politik.

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Der Gemein­derat hat deshalb im let­zten Jahr beschlossen, unseren Ort nach­haltig auszurichten und die Innenen­twick­lung voran zu treiben. Das Ziel dabei ist es, öffentliche Räume aufzuw­erten und Hau­seigen­tümer bei der Mod­ernisierung ihrer Gebäude zu unter­stützen, um dadurch den Wert öffentlicher und pri­vater Immo­bilien zu erhal­ten und zu steigern.

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Am Mittwoch 24.02.2016 haben zwei Städte­bau und Umwelt­planer, Chris­tiane Hick­ing vom Pla­nungs­büro Hick­ing (53505 Alte­nahr ) und Herr Hachen­berg vom Büro Stadt-​Land-​plus (56154 Bop­pard), dem Gemein­derat ihre Sicht zu den The­men kom­mu­nale Entwick­lung, Dorf­sanierung, Bauleit­pla­nung, Naturschutz, Land­schafts­bau und Mod­er­a­tion vorgestellt.

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Der Gemein­derat steht nun in seiner näch­sten Sitzung vor der Entschei­dung, ob uns Frau Hick­ing oder Herr Hachen­berg auf dem Weg, Ellern im Inneren zu entwick­eln fach­lich begleiten wird.


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