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Aus der Arbeit des Gemein­der­ates — Sitzung vom 30.03.2017

Am Don­ner­stag den 30.03.2017 traf sich der Gemein­derat im Bürg­er­raum der Soon­wald­halle zu seiner drit­ten Sitzung für das Jahr 2017.

1.

Auf­tragsver­gabe Bauschad­stof­fun­ter­suchun­gen und Bodengutachten zum Abriss der „Eckbank“

Im Vor­feld der Rück­bauar­beiten des Fab­rikge­bäudes „Eck­bank“ stand eine Entschei­dung zur Ver­gabe der schadstoff-​spezifischen Unter­suchung an. Drei Insti­tute hat­ten dazu ein Ange­bot abgegeben:

  1. Dr. Son­nen, Insti­tut für Umweltanalyse
  2. Götzel­mann Con­sult­ing GmbH
  3. Hein­rich Hart GmbH

Die Ange­bote waren von Stadt-​Land-​plus rech­ner­isch und inhaltlich über­prüft und der Auf­trag wurde an die Götzel­mann Con­sult­ing GmbH, Karl-​Wagner-​Straße 9, 55469 Sim­mern vergeben.

2.

Auf­stel­lungs­beschluss Bebau­ungs­plan „Eckbank“

Nach­dem das alte Fab­rikge­bäude abgeris­sen und die frei­w­er­den­den Flächen einer Wohnen­twick­lung zuge­führt wer­den sollen, möchte die Gemeinde nun dafür einen Bebau­ungs­plan auf­stellen (als Plan der Innenen­twick­lung im beschle­u­nigten Ver­fahren gemäß § 13a BauGB). Mit der Über­pla­nung geht auch eine Teilän­derung des Bebau­ungs­planes Hafer­acker einher.

Der Orts­ge­mein­derat beschoss daher die Neuauf­stel­lung des Bebau­ungs­planes für das Geiet „Eck­bank“ und die Ein­leitung des Ver­fahrens nach § 2 Abs. 1 BauGB. Die Ver­wal­tung wurde beauf­tragt, den Auf­stel­lungs­beschluss ort­süblich bekannt zu geben.

3.

Entwurf­s­pla­nung zum innerörtlichen Bauge­biet „Eckbank“

Herr Hachen­berg (Stadt-​Land-​plus) erläuterte dem Rat seinen Entwurf des Bebau­ungs­planes Eck­bank mit der der Teilän­derung des Bebau­ungs­planes Im Hafer­acker, beste­hend aus einem Erläuterungs­bericht, den Textfest­set­zun­gen und einer Planze­ich­nung. Nach einge­hen­der Diskus­sion und der Änderung einzel­ner Fest­set­zun­gen bil­ligte der Rat den Pla­nungsen­twurf (mit den erar­beit­eten Änderun­gen) und beschloss das Unter­rich­tungsver­fahren gemäß § 13a Abs. 3 Zif­fer 2 BauGB durchzuführen.

4.

Verbesserungs­maß­nah­men der Straßen­beleuch­tung

Im Zuge der Nahwärme-​Baumaßnahmen prüft die Gemeinde zurzeit auch Möglichkeiten der Nutzung von Syn­ergien, wie die Mod­ernisierung der Straßen­beleuch­tung und die Errich­tung eines Bre­it­band­net­zes in der Bauart FttH (Glas­faser bis ins Gebäude).

Zur Verbesserung der Beleuch­tung war die TSB Bin­gen (Sitzung 20.02.2017) mit der Erstel­lung eines Straßen­beleuch­tungskonzeptes beauf­tragt. Herr Schied stellte nun in einer Pow­er­Point Präsen­ta­tion die erar­beit­eten Fak­ten vor:

Eine Bestand­sauf­nahme der Straßen­leuchten, mit Lam­p­en­typen, einge­set­zte Leuch­t­en­typen und die Ermit­tlung der Licht­punk­thöhen. Eine über­schlägige Kosten­er­mit­tlung der Leuchten, erste Betra­ch­tun­gen der Investi­tion­skosten für die Leuchten, Fes­tle­gung auf die vor­rangig zu betra­ch­t­en­den Straßen­züge (Aus­bau­plan des Nah­wärmenet­zes), Ermit­tlung der Einspar­po­ten­tiale und Kosten begonnen in den Straßen Brun­nen­straße, Im Hafer­acker, In der Schwel­wies. Bes­tim­mung der Straßen­ge­ome­trie (Straßen­bre­iten, Bürg­er­steige), über­schlägige Bes­tim­mung der benötigten Leuch­t­en­typen (Leis­tun­gen für Haupt­straße und Neben­straßen) und als zusät­zliche Kosten für die Kabel Straßen­beleuch­tung im Nah­wärmegraben waren ermit­telt: ca. 4 000 m x 4 EUR Kabel= 16 000 EUR, ca. 4 000 m X 6 EUR Ver­legung= 24 000 EUR

Als näch­ste Schritte zeigte er auf: Ermit­tlung des genauen Einspar­poten­zials, Bes­tim­mung der zu erset­zen­den Mas­ten und eventuell notwendige Verschiebung/​Ergänzung der Licht­punkte, Bes­tim­mung der Posi­tion der Mas­ten als Ersatz der Seilleuchten, Ermit­tlung der Investi­tion­skosten für die einzel­nen Abschnitte (Straßen­züge) mit Wirtschaftlichkeits­be­tra­ch­tung, Fes­tle­gung des Sanierungsablaufes mit dem Aus­bau­plan der Nah­wärme. Nach einge­hen­der Diskus­sion entsch­ied sich der Rat für eine abschnittsweise Sanierung der Straßenbeleuchtung.

5.

Errich­tung eines Breitbandnetzes

Zur Bre­it­ban­der­schließung liegt der Gemeinde ein Ange­bot von innogy vor: Die Gemeinde trägt dabei die Belas­tun­gen für Tief­bau, Mauer­durch­bruch und Rohrver­legung, Innogy übern­immt die Aufwen­dun­gen für Mate­r­ial, Mon­tage, Doku und Mauer­durch­führung. Die Rohran­lage verbleibt dabei im Eigen­tum von innogy.

Vor einer Entschei­dung soll­ten hier, die für die Gemeinde (und eventuell zusät­zliche Anschlussnehmer) entste­hen­den Kosten ermit­telt wer­den und natür­lich wur­den auch die ges­parten Kosten für Kabel und Ver­legung (bei gemein­samer Ver­legung) gegengerechnet.

Nach einge­hen­der Diskus­sion entsch­ied sich der Rat für die Umset­zung der Breitbanderschließung.

6.

Auf­tragsver­gabe Fen­ster­reini­gung der Soonwaldhalle

Der Gemein­derat beauf­tragt die in Dick­en­schied ansäs­sige Firma Clean­schorn mit der Reini­gung der Fen­ster in der Soonwaldhalle.

7.

Gemein­dean­schaf­fun­gen

Der Rat beschloss die Anschaf­fung eines Rasen­mulchgerätes, einer Wild­kraut­mas­chine (gemein­sam mit der Orts­ge­meinde Argen­thal), neuer Netze und Tore für den Bolz­platz und zwei weit­erer Hundetoiletten.

8.

Antrag zum Ver­set­zen einer Straßenlaterne

Der Gemein­derat stimmte einem Antrag zum Ver­set­zen einer Straßen­laterne zu.

9.

Auf­tragsver­gabe Gelän­der Wirtschaftsweg

Die Her­stel­lung und Mon­tage eines Schutzgelän­ders (Wirtschaftsweg im Bere­ich Bach­durch­lass Ein­fahrt Born­hof) wurde an die in Seibers­bach ansäs­sige Firma Heiber Met­all­bau vergeben.

10.

Mit­teilun­gen und Anfragen

Die Sitzung des Werkauss­chusses Energiev­er­sorgung VG Rhein­böllen (mit der Ver­gabe von Aufträ­gen für unsere Nah­wärmev­er­sorgung), die haushalt­sna­hen Dien­stleis­tun­gen, der Verkauf­ser­lös der aus­geson­derten Tis­che und Stühle aus der Soon­wald­halle und der Zuzug der fün­fköp­fi­gen afghanis­chen Fam­i­lie Kuh­es­tani, waren hier die Themen.

Aus der Arbeit des Gemein­der­ates — Sitzung vom 20.02.2017

Aus der Arbeit des Gemeinderates

Am Mon­tag, den 20.02.2017 traf sich der Gemein­derat zu seiner zweiten Sitzung im Bürg­er­raum der Soonwaldhalle.

1.

Senioren­bericht 2016

Der Senioren­beauf­tragte der Gemeinde, Friedel Steinke, hatte seinen Senioren­bericht 2016 vorgelegt. Dargestellt und beschrieben waren: die soziale Sit­u­a­tion der Gemeinde, seine Ein­schätzung zu Kon­tak­ten und zur Zusam­me­nar­beit und die Schwerpunkte/​Erfahrungen aus seiner Arbeit. Zusät­zlich waren darin die Arbeitss­chw­er­punkte für das Jahr 2017 benannt.

Die Orts­ge­meinde bedankt sich bei Herrn Steinke für seinen ehre­namtlichen Ein­satz und beauf­tragt ihn mit der weit­eren Umset­zung der von ihm aufge­führten Arbeitsschwerpunkte.

2.

Ver­legung von Ver­sorgungsleitun­gen im Zuge des Leitungsnet­zbaues Nahwärme

a)

Errich­tung eines Breitbandnetzes

Im Rah­men der Nah­wärmeer­dar­beiten bietet Innogy an, für Ellern eine FttB-​Breitbandversorgung aufzubauen. Joachim Busch, der Leiter Region Rhein-​Nahe-​Hunsrück (Innogy), informierte den Rat über Pla­nun­gen, in denen die Gemeinde die Kosten für den Tief­bau, die Mauer­durch­brüche und die Rohrver­legung zu tra­gen hätte. Innogy würde dabei die Kosten für Mate­r­ial, Mon­tage, Doku und die Mauer­durch­führung übernehmen.

Zudem möchte Innogy eine 20 KV-​Freileitung demon­tieren und diese durch eine 20-​KV-​Kabelstrecke ersetzen.

Der Gemein­derat informiert sich bis zur näch­sten Sitzung (März) über die für die Gemeinde entste­hen­den Kosten und wird dann einen Beschluss dazu fassen.

b)

Verbesserung der Straßen­beleuch­tung, Ver­gabe eines Beleuchtungskonzeptes

Unsere Straßen­beleuch­tung, beste­hend aus Seil– Mast– und Peitschen­mastleuchten bedarf einer Mod­ernisierung. Durch das Ver­bot von Quecksilberdampf-​Hochdrucklampen besteht ein drin­gen­der Anlass zur Umrüs­tung zumin­d­est einzel­ner Ele­mente. Dazu kön­nten mit einer Umrüs­tung auf LED-​Technik hohe Einspar­po­ten­tiale gener­iert wer­den und durch die bevorste­hen­den Leitungs­bauar­beiten zur Her­stel­lung des Nah­wärmenet­zes wäre es möglich wirtschaftliche Syn­ergien auszunutzen.

Nach einge­hen­der Beratung beauf­tragt der Gemein­derat das Pla­nungs­büro Stadt-​Land-​plus, mit der Erstel­lung eines Straßenbeleuchtungskonzeptes.

3.

Einzelfortschrei­bung des Flächen­nutzungs­planes der Ver­bands­ge­meinde Rhein­böllen „Heizzen­trale Nah­wärme Ellern“

Inner­halb des Flächen­nutzungs­planes der VG Rhein­böllen sind im Ort­s­plan Ellern östlich an die aus­gewiesene gewerbliche Bau­fläche (Am Wiesen­grund) Planze­ichen einge­tra­gen, die eine Wohn­bauen­twick­lung in gle­icher Rich­tung darstellen. Eine Ausweisung von Wohn­bau­fläche unmit­tel­bar angren­zend an die geplante Ausweisung einer Son­der­bau­fläche Heizkraftwerk würde im Genehmi­gungsver­fahren erhe­bliche Immis­sion­ss­chutz­maß­nah­men erforder­lich machen, auch wenn eine spätere Wohn­bau­fläch­enen­twick­lung nicht real­isiert wird.

Der Gemein­derat beschloss daraufhin, von einer weit­eren Wohn­bau­flächenausweisung in östlicher Rich­tung an die Gewer­be­bau­fläche Am Wiesen­grund Abstand zu nehmen. Die Planze­ichen „geplante Erweiterung der Bau­flächen“ wer­den in der Pla­nurkunde gelöscht.

4.

Bebau­ungs­plan Heizzen­trale Nah­wärme Durch­führung der Offenlage

Herr Brechenser (Pla­nungs­büro Stadt-​Land-​plus), stellte die gutachter­liche Stel­lung­nahme zur geplanten Heizzen­trale vor. Der Orts­ge­mein­derat beschloss daraufhin die Durch­führung der Offen­lage und der Anhörung der Behör­den und Träger öffentlicher Belange sowie der Nach­barge­mein­den gemäß § 3 Abs. 2, § 4 Abs. 2 und § 2 Abs. 2 Bau GB.

5.

Änderung der Haupt­satzung und Wahl einer ehre­namtlichen Gemein­de­beauf­tragten für haushalt­snahe Dienstleistungen

Nach­dem wir seit August 2016 in den Soon­wald­nachrichten ein/​e ehrenamtliche/​r Gemeindebeauftragte/​r für haushalt­snahe Dien­stleis­tun­gen gesucht haben, hat sich Rebekka Elmerich, Kam­p­wies 21, bereit erk­lärt, das Auf­gabenge­biet für die älteren Bürg­erin­nen und Bürger bei uns zu übernehmen. Der Gemein­derat beschloss nun, dafür ein Ehre­namt einzurichten und Rebekka Elmerich diese öffentliche Auf­gabe zu über­tra­gen. Zudem wurde die Aufwand­sentschädi­gung für die ehre­namtlichen Gemein­de­beauf­tragten der Gemeinde auf den Betrag von 9 EUR angehoben.

6.

Grün­schnit­tentsorgung 2017

Die Gemeinde wird die Koop­er­a­tion zur Grün­schnit­tentsorgung (mit Her­mann & Björn Borniger GbR, Born­hof in Ellern) wie in den ver­gan­genen bei­den Jahren fortführen.

7.

Pflege­maß­nah­men an den Streuobstwiesen

Die Orts­ge­meinde hat in den let­zten Jahrzehn­ten mehrere Streuob­st­wiesen angelegt, über­wiegend als Aus­gle­ichs­maß­nahme für Ein­griffe in Natur und Land­schaft. Obst­bäume auf Streuob­st­wiesen müssen bei exten­siver Bewirtschaf­tung spätestens alle drei Jahre geschnit­ten wer­den. Bei uns erfol­gten Pflege­maß­nah­men eher spo­radisch mit unter­schiedlichen Akteuren. Kün­ftig sollte eine kon­tinuier­liche Pflege durch ein entsprechen­des Konzept gewährleis­tet werden.

Da die Bäume aber jetzt schon einige Jahre nicht mehrbeschnit­ten wur­den und bei der Anzahl der Bäume eine Pflege in Eigenini­tia­tive kurzfristig nicht möglich ist, beschloss der Gemein­derat, eine Fach­firma mit einer Grund­sanierung zu beauftragen.

Hierzu liegen der Gemeinde inzwis­chen drei Ange­bote vor:

  1. Firma Thomas Lengert, Facha­grar­wirt für Baumpflege und Baumsanierung
  2. Firma Christo­pher Kiesslich, Baumpflege, Garten– und Landschaftspflege
  3. Firma Hun­srück Baum­schule Johannes Konrad

Der Gemein­derat beauf­tragt die Beige­ord­neten und den Bürg­er­meis­ter mit der Auswahl zur Ver­gabe der Grundsanierung.

8.

Erteilung der Zus­tim­mung zur Durch­führung einer Straßen­bau­maß­nahme an der L239 (Gelän­der ent­fer­nen und Hang anböschen).

Mit einem Beschluss erteilt der Rat dem Träger der Straßen­baulast die Erlaub­nis das Bau­vorhaben an der L239 auszuführen und diese Flächen in Besitz zu nehmen. Die Bauer­laub­nis erstreckt sich nur auf die Flächen, die für das Bau­vorhaben ein­schl. Nebe­nan­la­gen benötigt werden.

9.

Mit­teilun­gen und Anfragen

Die Bürg­er­meis­ter­di­en­st­be­sprechung, Stand der Kassen­lage, und die Umset­zung der Ver­wal­tungsre­form (Fusionsver­hand­lun­gen VG Rhein­böllen, VG St. Goar-​Oberwesel, VG Stromberg) waren die The­men bei Mit­teilun­gen und Anfragen.

Aus der Arbeit des Gemein­der­ates — Sitzung vom 30.01.2017

Am Mon­tag den 30.01.2017, traf sich der Gemein­derat zu seiner ersten Sitzung für das Jahr 2017 im Bürg­er­raum der Soonwaldhalle.

1.

Als erstes waren die Stel­lung­nah­men aus dem Ver­fahren nach § 3 Abs. 1, § 4 Abs. 1 und § 2 Abs. 2 Bau GB, zum Bebau­ungs­plan der Heizzen­trale Nah­wärme zu würdigen.

Stel­lung­nah­men aus der frühzeit­i­gen Beteili­gung der Behör­den und der son­sti­gen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 (1) BauGB.

  1. Kreisver­wal­tung Rhein-​Hunsrück-​Kreis – Bauen und Umwelt, Schreiben vom 21.12.2016.
  2. Struk­tur– und Genehmi­gungs­di­rek­tion Nord, Region­al­stelle Wasser­wirtschaft, Abfall­wirtschaft, Boden­schutz, Schreiben vom 218.11.2016.
  3. Lan­desamt für Geolo­gie und Berg­bau Rheinland-​Pfalz, Schreiben vom 19.11.2016.
  4. Deutsche Telekom Tech­nik GmbH, Schreiben vom 29.12.2016.

Stel­lung­nah­men aus der frühzeit­i­gen Beteili­gung der Öffentlichkeit gemäß § 3 BauGB.

  1. Bürger 1 und Bürger 2, Ellern, mehrere Schreiben vom 27.12.2016.
  2. Bürger 3, Schreiben vom 28.12.2016.

Stel­lung­nah­men benach­barter Gemein­den gemäß § 2 (2) BauGB.

Dazu sind keine Stel­lung­nah­men eingegangen.

Das Büro für Städte­bau und Umwelt­pla­nung (Stadt-​Land-​plus) hatte, in Zusam­me­nar­beit mit ibs-​Stromberg, die Stel­lung­nah­men in einer Vor­lage zusam­menge­fasst und mit einer Abwä­gung verse­hen. Die dazu erforder­lichen Beschlüsse erfol­gten vom Gemein­derat einstimmig.

2.

Markus Römer, der Leiter des Fach­bere­iches 4 (Finanzen), erläuterte die Haushaltssatzung und die Zahlen, Pro­dukte, Posi­tio­nen zum Haushalt­s­plan 2017. Die Haushaltssatzung und der vor­bere­it­ete Haushalt­s­plan wur­den daraufhin vom Rat ein­stim­mig beschlossen.

3.

Eine geplante Forstmaß­nahme (Fäl­lar­beiten“ am Steck­wald zur Sicherung von Grund­stücken der Wald­sied­lung) stand zur Beratung und Beschlussfas­sung an. Nach einer kon­tro­ver­sen Diskus­sion, erfol­gte dann let­z­tendlich ein Beschluss zur Umset­zung der Maßnahme.

4.

Uwe Schikorr, der Leiter des Forstamtes Sim­mer, trug den Forstwirtschaft­s­plan 2017 vor. Der Plan wurde, wie vor­ge­tra­gen, genehmigt.

5.

Der Orts­ge­mein­derat hatte über die Zus­tim­mung einer geplanten Straßen­bau­maß­nahme an der L239 zu beraten und zu beschließen. Der LBM Bad Kreuz­nach möchte das reparaturbedürftige Gelän­der am Ort­saus­gang (Rich­tung Rhein­böllen) ent­fer­nen und das Gelände in einer Tiefe von ca. 3 Metern „anböschen“. Vor einer Entschei­dung möchte sich der Rat bei einem Ort­ster­min über die genaue Durch­führung der Maß­nahme informieren.

6.

Im Zuge der Erdar­beiten (Leitungs­bau) Nah­wärme, muss der Gemein­derat Entschei­dun­gen zur Ver­legung weit­erer Ver­sorgungsleitun­gen tre­f­fen. Als erster Schritt zur Verbesserung der Bre­it­band­ver­sorgung, wurde die Erstel­lung eines Net­z­planes für die Orts­ge­meinde beschlossen. Zur Verbesserung der Straßen­beleuch­tung wird zeit­nah ein Beratungs­ge­spräch zur Erar­beitung von Lösungsvorschlä­gen geführt. Ziel dabei ist es, eine fundierte Grund­lage für eine Entschei­dungs­find­ung zu bekommen.

7.

Im Jahr 2011 wur­den die Beja­gungs­form und die Jagdstruk­tur in Ellern in zwei selb­ständige Jagdbezirke (Nord und Süd) geän­dert. Der Eigen­jagdbezirk Ellern wird sei­ther nicht mehr langfristig ver­pachtet und eine kom­pe­tente Per­son (Thomas Köhrer) ist mit der Durch­führung der Jagd beauf­tragt. Da der Wald der Gemeinde nach­halti­gen forstwirtschaftlichen und nach­halti­gen jagdlichen Nutzen brin­gen soll, wer­den die fest­gelegten Abschusszahlen durch die Ver­gabe von Jagder­laub­niss­cheinen und der Durch­führung von einer oder mehrerer Gesellschaft­s­jag­den erfüllt. Die Ein­führung der Regie­jagd, mit der verän­derten Jagdstrate­gie und der Reduzierung des Wildbe­standes, hat eine deut­liche Verbesserung der Schä­den an Kul­turen und am Baumbe­stand bewirkt. Die im Wald zöger­lich aufk­om­mende Ver­jün­gung zeigt deut­lich weniger Ver­biss. Die Walden­twick­lungsziele sind in Ellern zurzeit nicht gefährdet.

Dem Gemein­derat lag nun ein Antrag zur Senkung der Kosten zum Erwerb des Jagder­laub­niss­cheines für den Eigen­jagdbezirk vor. Nach kurzer Diskus­sion wurde die Reduzierung der Gebühr beschlossen.

8.

Der Rat hatte über einen Antrag der ori­en­tal­is­chen Tanz­gruppe zur Über­las­sung der Soon­wald­halle (Durch­führung eines Tanzfestes) zu entschieden.

9.

Für die Gestel­lung eines Sicher­heits– und Gesund­heitss­chutzko­or­di­na­tors (Bau­vorhaben Anbau Kinder­garten Ellern), lagen zwei Ange­bote zur Entschei­dung vor:

  1. Vom TÜV Rheinland
  2. Von der DEKRA Auto­mo­bil GmbH

Nach kurzer Beratung entsch­ied sich der Gemein­derat für das gün­stigere Ange­bot des TÜV Rheinland.

Gemein­desta­tis­tik

Unsere Gemein­desta­tis­tik kann unter http://​www​.rlpdi​rekt​.de/​r​h​e​i​n​l​a​n​d​-​p​f​a​l​z​/​k​o​m​m​u​n​e​n​/​V​e​r​b​a​n​d​s​g​e​m​e​i​n​d​e​_​R​h​e​i​n​b​o​e​l​l​e​n aufgerufen werden.

Gemein­desta­tis­tik
Ver­bands­ge­meinde Rheinböllen Stichtag:31.12.2016
Orts­ge­meinde Ellern (Hunsrück)
AGS-​Schlüssel 14005035
Haupt­woh­nung gesamt 847
Neben­woh­nung gesamt 36
Ein­wohner gesamt 883
Anzahl der bewohn­ten Straßen 25
Anzahl der bewohn­ten Adressen 314
Ein­wohnerbe­stand (HAW+NEW) männlich in Prozent weib­lich in Prozent gesamt in Prozent
Ein­wohner mit Hauptwohnung 432 51,004 415 48,996 847 100
davon Aus­län­der 19 61,29 12 38,71 31 3,66
gemeldete Neben­woh­nun­gen 19 52,778 17 47,222 36 100
davon Aus­län­der 1 100 0 0 1 2,778
gesamt 451 51,076 432 48,924 883 100
Alters­grup­pen (nur HAW) männlich in Prozent weib­lich in Prozent gesamt in Prozent
bis 9 Jahre 47 5,549 44 5,195 91 10,744
1019 Jahre 54 6,375 37 4,368 91 10,744
2029 Jahre 35 4,132 35 4,132 70 8,264
3039 Jahre 35 4,132 45 5,313 80 9,445
4049 Jahre 63 7,438 54 6,375 117 13,813
5059 Jahre 85 10,035 91 10,744 176 20,779
6069 Jahre 60 7,084 52 6,139 112 13,223
7079 Jahre 27 3,188 36 4,25 63 7,438
8089 Jahre 26 3,07 17 2,007 43 5,077
9099 Jahre 0 0 4 0,472 4 0,472
ab 100 Jahre 0 0 0 0 0 0
gesamt 432 51,004 415 48,996 847 100
Alters­grup­pen bis 20 Jahre (nur HAW) männlich in Prozent weib­lich in Prozent gesamt in Prozent
unter 3 Jahren 12 1,417 9 1,063 21 2,479
35 Jahre 12 1,417 17 2,007 29 3,424
615 Jahre 48 5,667 31 3,66 79 9,327
1617 Jahre 21 2,479 13 1,535 34 4,014
1820 Jahre 13 1,535 14 1,653 27 3,188
gesamt 106 12,515 84 9,917 190 22,432
einzuschu­lende Kinder (nur HAW) männlich in Prozent weib­lich in Prozent gesamt in Prozent
2017 (geb.: 01.09.2010 bis 31.08.2011) 4 0,472 6 0,708 10 1,181
2018 (geb.: 01.09.2011 bis 31.08.2012) 3 0,354 9 1,063 12 1,417
2019 (geb.: 01.09.2012 bis 31.08.2013) 4 0,472 2 0,236 6 0,708
2020 (geb.: 01.09.2013 bis 31.08.2014) 4 0,472 6 0,708 10 1,181
2021 (geb.: 01.09.2014 bis 31.08.2015) 3 0,354 2 0,236 5 0,59
2022 (geb.: 01.09.2015 bis 31.08.2016) 4 0,472 2 0,236 6 0,708
gesamt 22 2,597 27 3,188 49 5,785
Reli­gion­szuge­hörigkeit (nur HAW) männlich in Prozent weib­lich in Prozent gesamt in Prozent
evan­ge­lisch 217 25,62 218 25,738 435 51,358
römisch-​katholisch 91 10,744 102 12,043 193 22,786
Son­stige, Hugenot­ten, Mor­mo­nen, Joh. Kirche 13 1,535 14 1,653 27 3,188
ohne Angabe, gemeinschaftslos 110 12,987 81 9,563 191 22,55
evangelisch-​lutherisch 1 0,118 0 0 1 0,118
gesamt 432 51,004 415 48,996 847 100
Fam­i­lien­stände (nur HAW) männlich in Prozent weib­lich in Prozent gesamt in Prozent
ledig 175 20,661 130 15,348 305 36,009
ver­heiratet 221 26,092 225 26,564 446 52,656
ver­witwert 15 1,771 31 3,66 46 5,431
geschieden 18 2,125 29 3,424 47 5,549
nicht bekannt 1 0,118 0 0 1 0,118
in einge­tra­gener Lebenspartnerschaft 2 0,236 0 0 2 0,236
gesamt 432 51,004 415 48,996 847 100

His­torische Bilder von Ellern

Der Bürg­er­raum ist auch am 04.12.2016 (Son­ntag), von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr, zur Besich­ti­gung der von Man­fred Klumb präsen­tierten Fotodoku­mente geöffnet.

Orts­ge­meinde Ellern — Orts­bürg­er­meis­ter Fried­helm Däm­gen — Brühlweg 655497 Ellern/​Hunsrück
Tele­fon: 06764 7406097 — E-​Mail: ortsbuergermeister@​ellern.​de
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